MuK-Blog der SRH Fernhochschule – The Mobile University

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Fakten und Tipps für Indie-Künstler

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Quelle; Bilder: pixabay.com (Bild klicken für Link) von: SKARD; SKARD band – Vancouver/ Canada

Finanzen
Verwalte deine Musikkarriere so, als würdest du ein Unternehmen führen. Überschaue deinen Geldfluss genau und halte deinen “Etat” in den schwarzen Zahlen.
Künstler, die daran scheitern, Verantwortung und Disziplin in finanzieller Hinsicht zu demonstrieren, werden von den Labels “gern” übersehen. Also verzichte vorerst auf den Lebensstil eines Rockstars, bis du die finanziellen Mittel hast.

Gigs
Die Vorteile des Spielens auf einer regelmäßigen Basis sind zahlreich. Zunächst hilft es, deine Musikalität durch Praxis und Wiederholung zu verbessern, zwingt dich, auch unter Druck aufzutreten. Zweitens hilft es dir, dich zu etablieren und deine Marke, Persönlichkeit, das Texteschreiben und deinen Sound zu verbessern. Drittens wird es helfen, deine Ausstrahlung und deine sozialen Fähigkeiten zu verbessern, da du ständig Kommentare und Fragen von Fans erhältst. Und zuletzt, kann es Geld in deine Taschen spülen.

Social Media-Präsenz
In der heutigen Zeit der digitalen Musikindustrie ist dies ein absolutes Muss. Du solltest einen soliden Social Media-Marketingplan haben, um möglichst viel potentielle Fans erreichen zu können.
Erstelle eine professionelle Marke, du bist das Produkt.
Lade deine Musik auf Seiten wie ReverbNation, SoundCloud und die BandPage App auf Facebook hoch und bewirb sie auf all deinen anderen Social Media-Channels.
Erstelle einen regelmäßigen Beitragszeitplan für Twitter und Facebook via HootSuite oder Buffer, um immer im Gedächtnis deiner Fans zu bleiben.
Halte sie über bevorstehende Gigs informiert, teile Fotos und Videos und gelegentlich Artikel.
Setze Dir wöchentliche Ziele, um Deine Followers/Fans-Anzahl zu vergrößern und bleib mit ihnen in Verbindung. Lass möglichst nie eine Frage oder einen Kommentar unbeantwortet.

Hinweis: Möchtest du deine Musik international vermarkten, ist Twitter die beste Lösung.
Lediglich im deutschsprachigen Raum ist Twitter noch immer nicht angekommen. Über diese Plattform kommen immer wieder eine Menge Deals zustande, ähnlich wie auf LinkedIn.
Beide sind, im englischsprachigen Raum und Skandinavien für Kontakte in Musik und Film unschlagbar.

Werbefotos
Das erste, was potenzielle Fans oder auch A&Rs in der Regel sehen, wenn sie zum allerersten Mal auf deine Sachen stoßen, sind deine Fotos.
Machen die Eindruck, stehen die Chancen gut, dass die betreffende Person weiterklickt, sich deine Pressemappe durchlesen oder tatsächlich deine Musik hören wird.

Richtig oder falsch, ein Buch wird häufig nach seinem Einband bewertet.
Qualität und die Wirkung deiner Fotos/Repräsentation ist enorm wichtig. Es spielt keine Rolle, ob du €5.000 oder €500.000 in dein Album investiert hast, wenn es sich niemand anhört, weil deine Bilder nichts aussagen und dein Marketing nicht stimmt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 25.03.2015 von Marcus Behrens

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