MuK-Blog der SRH Fernhochschule – The Mobile University

News aus Medien & Kommunikation (MuK) sowie aus dem MuK-Studium

Heidi Klum- Die Marke

Heidi Klum – Die Marke

| 1 Kommentar

Heidi Klum setzt auf Vielseitigkeit:

„GNTM“, ihre Agentur „ONEeins“ und eigene Werbeverträge sind das Erfolgsrezept der Unternehmerin

Was sind Marken und welchen Nutzen weisen sie auf?

„Unternehmen schaffen in der Regel dann eine Marke, wenn sie in einem neuen Produktbereich erfolgreich werden wollen, wozu keine der bereits in ihrem Markenportfolio vorhandenen Marken geeignet ist. Dem entsprechend stellt die Marke zunächst ein physisches Kennzeichen für die Herkunft eines bestimmten Produktes dar- der Käufer erfährt, wer das Produktangebot hergestellt hat“, so Homburg.

Relevante Aspekte für Marken:

-Die Corporate Identity (CI): Das Selbstbild des Unternehmens, bestehend aus seinem Auftreten und Handeln (Corporate Behaviour; kurz CB) gegenüber: Zielgruppen, Kooperations- und Geschäftspartnern, Marktgegebenheiten, (neuen) Medien

-Die Markenidentität: Sie wird vom Unternehmen selbst entwickelt; das Selbstbild der Marke: Wer will sie sein und was ist die Vision

-Das Markenimage: Das Bild, das die Zielgruppe(n) von der  jeweiligen Marke wahrnimmt; das Fremdbild des Unternehmens

-> Ein positives Image/ der Idealfall besteht, wenn das Fremdbild und das Selbstbild der Marke aus Sicht der Zielgruppe übereinstimmen

Aus der bestehenden Marke eine neue kreieren, „Trick 17″: Frau Klums Modelagentur „ONEeins“

Agentur Oneeins Startseite

Bildquelle(n): © one-eins.com, abgerufen am 06.05.2016

Die Marke Heidi Klum nutzt, was schon da ist..

Man kann davon ausgehen, dass jedem von uns der Name Heidi Klum ein Begriff ist. Sie ist omnipräsent in den sozialen Netzwerken, im Tv, Radio und auf Plakaten – international. Heidi Klum ist ein Paradebeispiel für einen klassischen Imagetransfer. Das bedeutet ganz einfach, dass das positive Image der Marke Heidi Klum auf ihre Modelagentur „ONEeins“ transferiert wird, um einen positiven Eindruck bei Kunden, Medien und Auftraggebern zu erzielen. Somit besteht ein positives Image bereits zu Beginn des Agenturlebens, es muss mehr oder weniger nicht mehr aufgebaut werden.

Frau Klum agiert im Modelbusiness seit sie 1992 in der „Gottschalk Late Night“ den Wettbewerb „Model ´92″ gewann. Ihren Durchbruch verdankt sie dem amerikanischen Magazin „Sports Illustrated“, auf dem sie 1998 knapp bekleidet die Titelseite der Bademodenausgabe zierte.

Das Thema „Interaktive Dramaturgie“ ist für Frau Klum auch kein Fremdwort. In der Modelsendung „Germany´s Next Topmodel“ nutzt sie die Live-Kommunikation mit der Zielgruppe, indem sie mit der Veranstaltung interagiert und mit eigener Moderation und Bewertungen der Teilnehmerinnen auf die Sendung selbst reagiert. Zudem hat die kluge Unternehmerin das Kapital ihrer eigenen Marke erkannt! Sie schöpft sich regelmäßig von den „Mädels“ , wie sie sie nennt, die besten ab und vermarktet sie über ihre eigene Modelagentur „ONEeins fab Management“, auf der die Dienstleistungen wie folgt beschrieben sind:

„ONEeins fab Management versteht sich als Full Service Künstleragentur mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Modeling und Vermittlung von Werbegesichtern. Wir vertreten die Kandidatinnen der bekannten TV-Show „Germany’s next Topmodel by Heidi Klum“.

ONEeins fab Management vermittelt einprägsame und medial bekannte Werbegesichter und Models für Ihr Vorhaben.
Wir finden die perfekte Besetzung für Sie!

Testimonials für Werbekampagnen Fotomodelle für Ihre Shootings Laufsteg-Models für Ihre Runway-Show Moderation & Laudatoren Gast- und Seriendarstellerinnen für Ihre Produktion. Wir freuen uns über Ihre Buchungsanfrage!“.

Weitere wichtige Faktoren, die eine Marke prägen:

Damit eine Marke ein bestimmtes Image entwickeln kann, muss sie in erster Linie erst einmal bekannt gemacht werden. Sie muss beworben werden. In diesem Fall können Varianten der Mund-zu-Mund-Propaganda, Social Media Marketing, Print-Werbung, Tv-Werbung, Radiospots oder andere Insertionsmöglichkeiten genutzt werden. Allen gemein ist, dass sie Geld kosten, sprich Kapital des Markengründers.

Die Marke kann sich „bekannt“ nennen, wenn sie von der (potenziellen) Zielgruppe erinnert, einer Kategorie zugeordnet werden kann. Im Idealfall erinnert sich die Zielgruppe ohne Fremdhilfe/Werbung alleine durch den Namen/das Corporate Design (CD) an die Marke. Dies war im Fall der Agentur „ONEeins“ kaum nötig, da sie bereits während der Sendung „GNTM“ namentlich aufgeführt wird und Heidi Klum bereits seit Jahrzehnten in den Medien bekannt ist und die Sendung selbst moderiert.

Patentrecht:

Hans Christian Weis verweist darauf , dass für Marken– nachdem sie beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen sind- ein zehnjähriger Schutz gilt. Dieser kann im Anschluss weiterhin ohne Einschränkung verlängert werden.

 

 


Bildquelle(n): © pixabay.de / Fotograf: Meromex

Textquelle(n): amazon.de, Homburg, C.: 2016, abgerufen 06.05.2016

Textquelle(n): amazon.de, Weis, H.C.: 2016, abgerufen 06.05.2016

 








Ein Kommentar

  1. Pingback: GermanPressDays 2016 in Berlin

Hinterlasse eine Antwort

%d Bloggern gefällt das: