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Digitalisierung fördert MINT-Berufe

MINT-Berufe

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Digitalisierung MINT-Berufe: Mathe, IT, Naturwissenschaft, Technik

Vernetzung MINT-Berufe

Vernetzung MINT-Berufe

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: © pixabay.de / Fotograf: Geralt

 

Unter MINT-Berufen werden Berufe folgender Branchen verstanden:

M= Mathematik

I= Informatik

N= Naturwissenschaften

T= Technik

Die Digitalisierung ist in aller Munde. In Deutschland wird in den nächsten Jahren ordentlich investiert, um die digitale Vernetzung der Bürger, Städte und Maschinen untereinander zu optimieren. „Modernes urbanes Leben“ könnte man das Projekt nennen.

Die Universitäten haben längst den Trend entdeckt und bieten allerhand Studiengänge an, die einen Einstieg in die Branche der MINT-Berufe ermöglichen. Die Berufsfelder reichen von Wirtschaftsmathematik über Luft- und Raumfahrttechnik bis hin zu IT- und Medientechnologie. Dies sind nur einige Beispiele der neuartigen Berufs- und Branchenkonvergenzen. In Zukunft sind weitere Vernetzungen innerhalb der Branche definitiv denkbar und auch zu erwarten. Man könnte sagen: Die Digitalisierung machts erst möglich!

Branchen wachsen zusammen, vernetzen sich national bis global, IT-Sprachen werden international benutzt. In Sekundenschnelle greifen die Beschäftigten der Branche auf bestehende Probleme zu, sei es in der IT- Technik selbst oder in der Programmierung durch mathematische Algorithmen, und lösen diese. Die Vernetzung macht dies erst möglich. Verschiedene Personen können von unterschiedlichsten Orten und Rechnern aus, auf bestimmte Systeme zugreifen und an ihnen arbeiten. Dies ist Dank der Digitalisierung von Daten heute möglich.

Der Begriff CMS hat schon lange seinen Einzug in die Branche gefunden. Unter CMS (Content Management System) wird ein Programm verstanden, auf welches mehrere Personen von mehreren Rechnern aus zugreifen können, um zeitgleich an einem bis mehreren Projekten tätig zu sein. In diesem Zusammenhang spricht man von sensiblen Daten, die in so genannten Clouds (fiktve Datenwolke), archiviert und veänderbar zur Verfügung gestellt werden. Sind große Datenmengen vorhanden, dies variiert je nach Projekt oder Forschungsgegenstand, so spricht man innerhalb der Branche von Big Data (=große Datenmenge).

Perspektive in der Branche der MINT-Berufe:

Die MINT-Berufe bieten den Menschen gute Gehälter, Abwechslung und Innovationsbereitschaft. Dennoch besteht in manchen Bereichen laut der Agentur für Arbeit ein so genannter „MINT-Engpass„. Es fehlen Fachkräfte in folgenden Bereichen:

-Informatiker/innen mit Hochschulabschluss

-Ingenieure Ingenieurinnen

Die Agentur für Arbeit geht interaktiv auf die Problematik ein und fordert die Zielgruppe mit der Kampagne Mach MINT“ im Internet auf, sich über Podcasts, persönliche Steckbriefe, Broschüren und Branchen-Daten über die bestehenden Berufsfelder zu informieren. Primär richten sich die Daten an Schüler und Studenten, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Zudem können Interessenten auf der Homepage zur Kampagne persönliche Berichte von Studenten oder Schülern lesen, die einen expliziten Einblick in die Berufspraxis der MINT-Berufe geben. 

Für Studenten aus dem Bereich der Medienwirtschaft, wie wir es sind, sind Zusatzqualifikationen im MINT-Bereich (z.B. Programmierung/SEO) bei Gehaltsverhandlung von entscheidender Bedeutung. Weshalb? Da die Branchen aufgrund der Digitalisierung zusammenwachsen, ergeben sich auch neuartige Anforderungen an das Personal, das an der Schnittstelle zwischen ehemals zwei Berufsfeldern tätig ist. Der Mitarbeiter ist demnach besonders qualifiziert, wenn seine Kompetenz auf zwei Gebieten vorhanden ist. Ein Beispiel hierfür wäre ein Biologie, für den auch die Programmierung und der Umgang mit großen digitalen Datenmengen keine Schwierigkeit darstellt.

 

Nun bleibt uns die spannende Beobachtung der Weiterentwicklung der MINT-Berufe aufgrund der Digitalisierung…Wir werden sehen, was noch kommt.

 

Bildquelle: © pixabay.de / Fotograf: Linforth, P.

Textquelle: Agentur für Arbeit, Lindner, S.;Beckmann, R.: 2016, abgerufen 02.06.2016

Textquelle: Arbeitsagentur, Schnell, C.: 2016, abgerufen 02.06.2016

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