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GlossyBox

GlossyBox bringt Beauty-Magazin heraus

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Das Rocket-Internet-Startup, welches mit seiner berühmten und von den meisten Kundinnen und Kunden monatlich sehnlichst erwarteten GlossyBox mehr als erfolgreich ist, wagt nun einen weiteren Schritt: Am 20. Oktober erscheint erstmals ein gedrucktes Beauty-Magazin.

Das „Glossybox Magazin“ ist dabei eine Weiterentwicklung des Kundenmagazins, welches jeder versendeten Box beiliegt und weiterführende Informationen zu den verschickten Produkten bereithält. Das Premium-Magazin soll nun künftig in fast 70 Seiten tiefergehende Tipps und Tricks rund um die Beauty-Welt geben. Bilderstrecken mit der Anwendung von neuen Produkten sind mitunter zu erwarten. Die Kommunikationschefin und Redaktionsleiterin Kira Strauß (das Magazin wird komplett inhouse von einem 10-köpfigen Team produziert) unterstreicht den Einfluss des Internets: Dort wird, ihrer Meinung nach, Beauty realistischer, praktischer und echter dargestellt. Und genau dieses möchte GlossyBox mit dem Magazin verbinden. Den Leserinnen sollen ihre Fragen, die sie sonst bei Google eingeben würden, beantwortet werden und somit zu einem natürlichen Verhältnis zu Kosmetik-Produkten verschaffen.

GlossyBox

Das Glossy Magazin bekommen alle Kundinnen mit ihrer individuellen GlossyBox zugesendet.

Bildquelle: © MuK-Blog.de/Palme, N./eigene Darstellung

Erhältlich soll das Glossybox Magazin an Bahnhöfen und Flughäfen in ganz Deutschland sein. In Berlin und Brandenburg kann es auch in Kiosken käuflich erworben werden (der Preis liegt unter 3 Euro). Damit orientiert sich der Startup am Vertrieb vom „Tagesspiegel“.
25.000 Exemplare werden gedruckt und in den Vertrieb gebracht. Erweist sich die Testphase als erfolgreich, soll es ab 2018 einen Rhythmus von einer quartalsmäßigen Erscheinung geben.

Wer nicht weiß, was die GlossyBox für ein Geschäftsmodell hat: Ich als Fan der GlossyBox kann hier weiterhelfen. Meine Freundinnen auf Arbeit erzählten mir tagelang von dieser Beauty-Box. Den Wirbel darum konnte ich lange nicht nachvollziehen – bis ich im Mai zu meinem Geburtstag selbst ein 3-Monats-Abo der GlossyBox von meiner guten Freundin Ronja geschenkt bekommen habe 😊. Jede und jeder (es gibt auch eine Men Box!) füllt vor Zusendung der ersten Box ein Schönheitsprofil aus. Es gilt Fragen zum eigenen Hauttyp, zur Haarlänge und -farbe, zum individuellen Style, zu den favorisierten Kosmetik-Produkten und noch weitere zu beantworten. Ergebnis ist eine monatlich zugesandte schicke und ansehnliche Box mit fünf brandneuen Kosmetik-Produkten, weiteren Goodies und dem Kundenmagazin mit detaillierten Produktbeschreibungen und Anwendungstipps.

Ich habe bereits zwei GlossyBoxen erhalten und bin – wie so viele andere auch – völlig begeistert von diesem Konzept.

Ob sich das Beauty-Magazin auch so gut verkauft, muss abgewartet werden. Immerhin ist es noch eine weitere Zeitschrift auf dem Print-Markt, dessen Tendenz sowieso schon rückläufig ist. Starke Konkurrenz ist immer noch das Internet, denn beispielsweise bei YouTube sind massig viele Tutorials für „das perfekte Make-Up“ zu finden – und das kostenlos.
Vielleicht gelingt es GlossyBox dennoch den Erfolg auch auf diesen Kanal auszuweiten.

 

Bildquelle: © MuK-Blog.de/Palme, N./eigene Darstellung
Textquelle: W&V, Zimmer, F.: 2017, abgerufen am 04.08.2017

Autor: Norine Palme

"Wenn der Plan nicht funktioniert, dann ändere den Plan - aber niemals das Ziel!"

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