Appsolut 2020: mit diesen Apps ins neue Jahr

Alle Jahre wieder betest du dir deine Neujahrsvorsätze vor und am Ende wird doch nichts davon umgesetzt? Gut möglich, dass es dieses Jahr anders läuft. Mit diesen Apps kannst du zumindest versuchen deine Vorsätze einzuhalten. Von der Rauchentwöhnung über das Fitnessprogramm bis hin zur nachhaltigen Lebensweise: hier sollte für jeden die passende App dabei sein. 

Rauchfrei ins neue Jahr

Zwar sinkt der Anteil von Raucherinnen und Rauchern jährlich, doch rauchen trotzdem noch ca. 23 Prozent der Erwachsenen in Deutschland- so das Informationsportal „rauchfrei“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Mit der vom App Store empfohlenen App „Quit Genius“ wird der Rauchfrei-Prozess optimal unterstützt. Tägliche Motivation, eine übersichtliche Darstellung deines persönlichen Erfolgs und nützliche Informationen zum derzeitig erreichten Gesundheitszustand, helfen dir am Ball zu bleiben. Einziger Nachteil: die App gibt es derzeit nur auf Englisch, eine Alternative stellt „Smoke Free. Jetzt Nichtrauchen“ dar. 

Apps für mehr Fitness

Einer der beliebtesten Vorsätze fürs neue Jahr ist natürlich viel Bewegung, körperliche Fitness und die perfekte Strandfigur. Diesmal wirklich? Vielleicht mit diesen passenden Apps:
„Bodyweight Training von Mark L“ verspricht das perfekte Training per App. Hier kann zwischen ganzen Workouts oder Trainingseinheiten einzelner Körperbereiche ausgewählt werden. Der Vorteil ist, dass jede Übung genau in einer Schritt-für-Schritt Anleitung erklärt wird und Bilder dafür sorgen, dass die Übung richtig ausgeführt wird. Auch ist ersichtlich, welche Muskelgruppen angesprochen werden. Ein Timer sorgt zusätzlich für die richtige Zeiteinhaltung einer Übung. 

Mit dem „Nike Run Club“  kannst du um deine Fitness rennen: individuelle Challenges extra für dich erstellt, sorgen für das richtige Tempo zur Erreichung deiner Ziele. Das genaue Tracking hält die Fortschritte deiner einzelnen Läufe fest. Die persönliche Playlist hilft dir während jeder Einheit in deinem Rhythmus zu bleiben. Wenn deine Motivation mal nachlässt, kannst du einer großen Community beitreten und deine Erfolge teilen. Gemeinsam läuft es sich bekanntlich besser. 

Mehr Ruhe im Alltag per App?

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Quelle: pixabay / Nina Schmidt

Doch wie wäre es die kleinen Dinge im Alltag wieder mehr wahrzunehmen und entspannter durchs Leben zu gehen? Klar gibt es auch hierfür zahlreiche Apps. „Calm: Meditaion und Schlaf“  hilft, das Meditieren zu erlernen und dauerhaft anzuwenden. Durch gezielte Atemübungen kannst du deine Achtsamkeit trainieren. Geschichten zum Einschlafen und beruhigende Klänge aus der Natur helfen dir bei der Entspannung. 

Wenn dir das nicht reicht, kann dich „7Mind“ beim täglichen Meditieren unterstützen. Hier erhältst du eine Reihe von geführten Meditationen, wöchentlich neuen Übungen und Kurzmeditationen passend für schwierige Situationen im Alltag. Diese App ist wissenschaftlich fundiert und von Zen-Lehrer Paul J. Kohtes konzipiert. Besonders fällt hier das moderne und übersichtliche Design der App auf. 

Alle Finanzen im Blick

Entspannung schön und gut, aber wo fließt eigentlich dein ganzes Budget hin? In diesem Jahr haben wir einen besseren Überblick über die Finanzen: Mit Buddy – Haushaltsbuch“ kannst du ganz leicht nachvollziehen für was du monatlich dein Geld ausgibst. Einnahmen, Ausgaben und Guthaben siehst du auf einen Blick! Eine wirklich übersichtliche App in der du dich sogar mit anderen Usern vernetzen kannst. So können auch Familien ihr gemeinsames Budget planen. 
Neben der kostenpflichtigen Premium Version gibt es trotzdem die Möglichkeit diese App unentgeltlich zu nutzen. 

Shopping-Apps fürs Smartphone

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Quelle: pixabay / Nina Schmidt

Und wohin dann mit dem ganzen Geld? Klar Shopping muss sein, auf „Etsy“ kannst du einmalige Einzelstücke shoppen. Vintage, DIY oder Geschenkideen, hier ist für jeden was dabei!

Doch wann war Nachhaltigkeit wichtiger als jetzt? Um Kleidung eine zweite Chance zu geben möchte ich hiermit auch nochmal auf meine persönliche Lieblingsapp „Kleiderkreisel“ hinweisen. Verkaufe was du nicht mehr trägst und verlängere das Haltbarkeitsdatum deiner Klamotten.

Wo wir beim Thema Nachhaltigkeit sind: „Too Good To Go“  sagt der Lebensmittelverschwendung den Kampf an. Partner-Restaurants, -Bäckereien oder -Hotels können überschüssige Ware zu einem vergünstigten Preis in dieser App anbieten. Auf der Kartenfunktion kannst du sehen welches Lokal in deiner Nähe eine Mahlzeit anbietet. 

Smarte App für schnelles Wissen

Doch wie sollst du neben all den Vorsätzen auch noch schaffen dich weiterzubilden? Eine ziemlich smarte Alternative für Podcasts, Hörbücher oder E-Books bietet  „Blinkist: Bildung in 15 Min“. Jeden Tag bekommst du in der kostenfreien Version einen „Blink“ zur Verfügung gestellt, der dir ein Sachbuch in 15 Minuten zusammenfasst. Hier kannst du dir die wichtigsten Inhalte durchlesen oder sogar als Audiodatei vorgelesen bekommen.

Mit diesen Apps zum schönsten Foto!

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Quelle: pixabay / Nina Schmidt

Zu guter Letzt wäre ein Smartphone ja kein Smartphone, wenn du nicht die wichtigsten Momente mit deiner Kamera festhältst. Um deine Fotos noch schöner zu gestalten oder für Social Media zu optimieren, bietet dir „Adobe Lightroom – Foto Editor“ eine kostenfreie Version in der du sehr professionell deine Bilder bearbeiten kannst. Mit der integrierten Kamera Funktion kannst du direkt über die Profi-Kamera Fotos erstellen. Ein weiteres Highlight ist der Farbmischer, mit dem du einzelne Farben deines Fotos gezielt verstärken oder abändern kannst. Wenn du allerdings keine Lust auf langes Bearbeiten hast, habe ich hier einen letzten Tipp: „FLTR: Preset für Lightroom“ bietet voreingestellte Filter für die App „Lightroom“. Hier gibt es eine große Auswahl an Voreinstellungen um deine Bilder ins perfekte Licht zu rücken. Du erhältst sowohl kostenfreie Presets, als auch eine größere kostenpflichtige Auswahl.

Ich denke nun bist du Appsolut vorbereitet für 2020.

Nina Schmidt

Nina schloss 2017 ihr Studium in Fulda ab. Danach arbeitete sie im Betrieblichen Gesundheitsmanagement in Frankfurt am Main. Seit über einem Jahr wohnt sie in Köln und arbeitet bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Da ihre Leidenschaft dem Texten und der kreativen Gestaltung gilt, studiert sie nun an der SRH Fernuni den Master in Medien- und Kommunikationsmanagement. In dem Bereich möchte sie auf lange Sicht auch beruflich Fuß fassen. Daher hat sie sich entschlossen, ein Teil des MuK-Blogs zu werden.