1. Ostdeutscher Pojektcircus André Sperlich - Zirkus

Zirkus, Zirkus, Zirkus WAS?

Es war einmal vor vielen, vielen, v-i-e-l-e-n Jahren, da gab es eine Zeit, wo die Menschen noch in den Zirkus gingen um sich verzaubern zu lassen. Jetzt haben die Menschen verlernt zu träumen.1 Jetzt gibt es andere Vergnügungen, wo die Menschheit ihre Zeit mit vertut.

Es gibt soviel Input zum Träumen

Vielleicht den Traum einmal ein Millionen Klicks schwerer Influencer zu werden, oder den Traum als Helene-Superstar vor Millionen on Stage zu performen oder den Traum ein Ingenieur der Verfahrenstechnik in einem großen Kunststoffherstellungsbetrieb zu werden …. aber nee, das jetzt nicht. MINT Berufe sind out, nicht on fleek, genauso wie Kunststoffhersteller und genauso wie Zirkus.

Ja, Zirkus haben wir schon genug in der Welt! Und Leute, die einen anständigen Beruf erlernen fehlen immer mehr!“ Riesengroße, Angst machende und Hass schürende demografische Löcher tun sich abgrundtief vor uns auf. Immer mehr Fake News regen dazu an sich in Verschwörungstheorien hineinzuträumen…. Also bitte! Wer braucht da noch so einen Zirkus in diesem Zirkus?
Da fällt das Zirkushandwerk jetzt eben hinten runter. So what? – Es gibt genug andere Vergnügungen – hm – und so ein Zirkus ist eben auch teuer. Subventionen gibt es auch keine dafür. Die gibt es nur für die marode Auto- bzw. Braunkohleindustrie, weil die brauchen das nötiger wegen der vielen betroffenen Arbeitsplätze…. Tja, Zirkusleute, da habt Ihr halt Pech. Lasst Euch etwas einfallen, wenn Ihr überleben wollt! Seit doch mal ein bisschen innovativ!

Ja – und somit stellt sich die Frage:

„Wie bekommen wir die Menschen wieder in den Zirkus?“

Antwort: „Na über ihre Kinder!“ „Oh! Und wie bekommen wir die Kinder in den Zirkus?“ „Na über die Schulen natürlich!“ „Und wie bekommen wir die Schulen dazu……“ HEY LEUDDE! HEUREKA! -> ich könnte mir vorstellen, dass so die Idee für einen Projektzirkus geboren wurde. Und Leudde! Die Idee ist eine brillante. Da steckte ein kluger Kopf dahinter, ein Andersherumdenker, einer, der nicht mit den Schultern zuckt und sagt: „Geht nicht, kann ich nicht, is halt so. Is eben alles Scheiße.“

Solch eine Idee ist eine absolute Win-Win Geschichte mit so unglaublich viel Potential!
Kinder machen Zirkus! … und das nicht etwa in der Turnhalle nebenan mit ein bisschen Trallala drumherum. Nein, sie machen das in einem richtigen Zirkuszelt mit Zirkusprofis an ihrer Seite und einer Zirkusvorstellung zum Träumen als Projektabschluss. Wie geil ist das denn?

1. Ostdeutscher Pojektcircus André Sperlich - Zirkus

In diesem, jetzigen Fall wurden ca. 120 Kindern der Grundschule „Am Ludwigsfeld“ in Halle zu Seiltänzern, Artisten, Trapezkünstlern, Jongleuren, Zauberern, Tüchertänzern, Taubenbändigern, Fakiren, Clowns, Piraten mit scharfen Säbeln, Feuerschluckern….

Eine ganze Woche wurde geprobt

mit letztendlich 4 Aufführungen für Eltern, Großeltern, Lehrer und wer sonst noch so kommen wollte.
Das Zirkuszelt stand auf dem Schulhof, die Zirkusleute mit ihren Wohnwagen in der Nähe – also kein Kleinkram Zeug.

1. Ostdeutscher Pojektcircus André Sperlich - Zirkus
Zirkusleute auf dem Schulhof

Nein, das war ein echter Zirkus, dieser „1. Ostdeutsche Projektcircus André Sperlich“. Da war alles 1a durchorganisiert. Die Sperlichs sind eben auch Profis mit langjähriger Zirkuserfahrung.

Jedes Kind hatte seinen persönlichen Auftritt mit seinem persönlichen Lampenfieber vorn weg und seinem Stolz hinterher, so etwas geschafft zu haben. Das gab eine Menge Selbstvertrauenspunkte.

Der „1. Ostdeutsche Projektcircus André Sperlich“

erfreut Kinder, Eltern und Lehrer schon seit über 10 Jahren. Entstanden aus dem Zirkus PROBST, mit über 70 Jahren Zirkuserfahrungen, arbeiten die Kinder mit Spezialisten und erhalten Einblick in das Zirkusleben hinter den Kulissen und dass auch die Tauben der Taubenshow in ihrer Freizeit einen supertollen, großräumigen, artgerechten Wohnkäfig haben und wie Kind sie am Bauch stupsen muss, damit sie auf die Hand klettern und welche Hand man für welche Attraktion nehmen muss. Links, links, rechts, oder wie war das noch gleich? Und überhaupt ist die Iris die tollste Trainerin und die Kostüme der Taubenshow so wunderschön…. und wie toll doch so ein Applaus nach voller Taubenkonzentration ist. Alles richtig gemacht und jetzt eine Zuckerwatte nach gelungenem Auftritt….

1. Ostdeutscher Pojektcircus André Sperlich - Zirkus
Das Kind war begeistert!

… und wie war das für die Eltern und restliches Publikum auf den Zuschauerplätzen des bis zur letzten Sitzlücke ausverkauften Zirkuszeltes?

Es war das absolute Zirkusfeeling wie aus Kindertagen.

Es duftete nach Popkornleckereien und Zuckerwatte. Eine bunte Mischung aus Menschen aller Ausprägungen war fröhlich, gut gelaunt und voller Spannung auf jeden Auftritt, der kam.
Nicht nur das eigene Kind war wichtig. Es war ein wunderbarer Rausch der Magie und der Zauber der Freude füllte das Zelt bis in die Spitze. Alle klatschten zum Takt und jubelten und pfiffen vor Freude – alles Andere war vergessen in diesen zwei Stunden Abschalten vom Alltag.

Eine wirklich wunderbare Idee, die Ihr da hattet, liebe Zirkusleute, und, liebe „Schule am Ludwigsfeld“ in Halle, eine wunderbare Idee, diese aufzugreifen und für unsere Kinder zu realisieren. DAS war ein voller Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis für alle.

… ach ja, und natürlich sollten auch die Mäzenen erwähnt sein:
Danke, dass Ihr Euer Geld mal nicht für Profisport zum Fenster entsorgt, sondern, dass Euer Geld mal für Kultur und letztendlich auch für Bildung eingesetzt wird.
Naja, und wer weiß, wir befinden uns in einer Umbruchszeit. Vielleicht erblüht der Zirkus irgendwann mal wieder zu neuem Leben und Ihr habt ihm über die Dürre hinweggeholfen.

Also Dankeschön an:

123-hausbau.de
1. Europäische Managementzentrale
ELBEPARK Dresden
Elbe Caravan Lutherstadt Wittenberg
FGM Automobil GmbH Franz Graf Mettchen
Möbel Letz
Bianca Graf für den Zirkussong
und
Dankeschön an den Förderverein der Schule am Ludwigsfeld „Ludifant“

1 – Intro zu Zirkusvorstellung „Tina, Jessie und der Zirkustraum“ – Direktion André Sperlich

Jana Beyer

Jana Beyer

Jana hat mit Medien- und Kommunikationsmanagement eigentlich gar nichts zu tun. Sie arbeitet im Bereich Learning / Managementsysteme eines großen Chemieunternehmens. Seit sie sich das erste Mal mit dem Internet vertraut machte, interessiert sich die gelernte Laborantin mit BWL Studium für digitale Medien, Design und das Gestalten von Webseiten. Ihr liebstes Hobby ist die www.Kulturspalte.de. Das Masterstudium an der SRH absolviert Jana „einfach nur, weil es eben interessant ist!“.