Volle Konzentration!

Die Gedanken driften ab, man kann sich nicht konzentrieren, der Bildschirm vor einem verschwimmt vor den Augen. Wenn der Kopf raucht, arbeitet es sich nicht so gut an der aktuellen Aufgabe. Doch was kann man dagegen tun? Lest nachfolgend ein paar Tipps.

Tief durchatmen

Vor lauter Stress atmen wir manchmal flacher und schneller, als gewollt. Mit den richtigen Atemübungen kehrt aber wieder Entspannung ein – und mit ihr die Konzentration. Man kann tatsächlich „falsch“ atmen: bei der Brust- und Schulteratmung. Wenn nur der Brustkorb und die Schultern an der Atmung beteiligt sind, atmet man kurz und flach. Somit wird nicht das komplette Lungenvolumen genutzt. Das führt wiederum dazu, dass nur der obere Teil der Lunge mit Sauerstoff versorgt wird. Gerade Konzentrationsschwierigkeiten können mögliche Folgen sein. Wird jedoch in den ganzen Brust- und Bauchbereich geatmet, wird das komplette Lungenvolumen genutzt. So schiebt sich beim Einatmen das Zwerchfell in den Bauchraum und dieser wölbt sich daraufhin nach außen.

Eine sehr interessante Atemübung nennt sich „4711“: Dabei atmet man, entspannt im Sitzen, 4 Sekunden ein und 7 Sekunden aus. Das Ganze wird 11 mal wiederholt. Diese Übung entschleunigt, bringt die Konzentration zurück und hilft sogar bei Einschlafproblemen.

Augentraining

Quelle: Pexels

Wer kennt es nicht? Nach einiger Zeit vor dem Bildschirm brennen die Augen, sie werden trocken und das Bild verschwimmt. Es wird anstrengend, die Konzentration schwindet. Mit ganz einfachen Übungen für die Augen kann das Risiko minimiert werden. Diese Übungen können direkt am Arbeitsplatz ausgeübt werden, sind einfach und bewirken viel. Voraussetzung dafür ist Entspannung im ganzen Körper (vielleicht ja durch ein paar Atemübungen?).

Eine der zahlreichen Übungen nennt sich Palmieren. Dabei sitzt man entspannt am Schreibtisch und bedeckt die geschlossen Augen mit den Handflächen. Es wird kein Druck ausgeübt, vielmehr liegen die Hände wie schützende Kuppeln über den Augen. Die entstandene Dunkelheit entspannt die Augen. Durch langsames blinzeln können die Augen nach einiger Zeit wieder geöffnet werden. Auch das umherspringen der geöffneten Augen ist eine wohltat für angestrengte Augen. Einfach in verschiedene Richtungen sehen: oben, unten, links und rechts. Dabei unbedingt auch in die Ferne schauen, immer wieder verschiedene Punkte fixieren und die Augen auch mal rollen lassen.

Oft kehrt die Konzentration mit einer kurzen Pause wieder zurück. In dieser können zum Beispiel im Stehen die Arme und Beine ausgeschüttelt werden oder Kopf und Schultern können zur Seite geneigt werden. Durch die Dehnung der Muskeln können Blut und Sauerstoff besser in das Gehirn gelangen. Wer etwas mehr tun möchte, kann Überkreuzbewegungen machen: Auf der Stelle marschieren und das jeweils angehobene Knie mit der Hand der anderen Seite bewegen. Durch die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften wird auch bei dieser Übung die Konzentration gefördert.

Der richtige Arbeitsplatz

Um sich richtig konzentrieren zu können, ist ein optimaler Arbeitsplatz unabdingbar. Dazu gehört unter anderem:
– Ausreichend Licht: Am besten in unmittelbarer Nähe zu einem Fenster.
– Kleine Pausen: Atmen- und Augenübungen.
– Eine gesunde Sitzposition: Gelingt mit einem höhenverstellbaren Schreibtischstuhl und einem geeignet Tisch.
– Abwechslung: Durch persönliche Gegenstände, wie ein Bild, kann viel bewirkt werden.
– Genug trinken: Am besten immer eine Flasche Wasser griffbereit haben.

Wer diese Tipps berücksichtigt, dem fällt es leichter seine Konzentration zu behalten.

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Textquelle: AOK, AXA

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Lisa Schmid

Lisa arbeitet bei einem regionalen Kreditinstitut in der Unternehmenskommunikation. Content-Management, Mediengestaltung und Schreiben gehören zu ihren täglichen Aufgaben. Sie ist eine „Allrounderin“ und spricht in ihren Artikeln viele verschiedene Themen an. Um ihre Leidenschaft dafür weiterzuentwickeln, hat sie sich für ein MuK-Studium entschieden. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit Pferd und Hund sowie ihren liebsten Menschen oder powert sich beim Sport aus.