Vier Marketing Buzzwords aus der Medienwelt – Teil 1

Den Überblick über die vielen Marketing Buzzwords zu behalten, fällt häufig nicht ganz leicht. Wer jedoch in der Medienwelt mitreden möchte sollte die wichtigsten Begriffe und ihre Bedeutung kennen. Damit du up-to-date bleibst gebe ich dir heute im ersten Teil einen kompakten Einblick in vier Marketing Abkürzungen.


USP

In übersättigten Märkten gilt bei Werbeslogans häufig der Grundsatz: „mehr klotzen und weniger kleckern“. Denn jedes Unternehmen behauptet über sich selbst, es habe das beste Produkt oder biete die kundenorientierteste Dienstleistung. Aus Marketingsicht benötigen Marken vorallem eine Sache, um sich von der Konkurrenz abheben zu können. Eine Unique Selling Proposition – kurz USP.

Ein USP bedeutet sinngemäß „Alleinstellungsmerkmal“ oder „einzigartiges Verkaufsversprechen“. Das Wissen um die eigene USP spielt daher eine besonders wichtige Rolle bei der Positionierung am Markt. Denn wer nicht in der Masse von Wettbewerbern verschwinden möchte, muss seine Merkmale eindeutig hervorheben. Das klare Ziel ist die Konsumenten vom Kauf des eigenen Angebots zu überzeugen.

Ad / Ads

Um Kunden überzeugen zu können, müssen sie erst einmal auf die eigene Marke aufmerksam gemacht werden. Und wie schafft man es am einfachsten in das Bewusstsein der Verbraucher? Über Werbeanzeigen. Ad bzw. Ads ist die Abkürzung für Advertising (zu dt. Werbung). Häufig werden sie im Zusammenhang mit der Suchmaschine Google oder im Social Media Bereich (Social Ads) erwähnt. Gemeint sind damit i.d.R. bezahlte Anzeigen, Videos, Links, Pop-Ups oder Werbebanner, die auf die Zielgruppe ausgerichtet sind und auf der entsprechenden Plattform ausgespielt werden. Basis für die passgenau genaue Datenlage bildet dabei häufig das Microtargeting.

CPC und CPM

Wer über CPC spricht, der sollte auch CPM kennen. Beide Marketing Buzzwords werden im Rahmen der Online Werbung genutzt. Der Cost per Click gibt die Kosten für den Werbenden an, wenn jemand auf die online Werbeanzeige geklickt hat. Denn mit jedem Klick auf eine Werbeanzeige entstehen Kosten. Die entsprechende Höhe der Kennzahl definiert sich auf Grundlage des benutzten Suchbegriffs (Keyword) und seiner Erfolgsrate. Der Cost per Mille hingegen gibt darüber Auskunft, wie hoch die Kosten sind, um tausend Einblendungen einer online Werbeanzeige bei Usern im Internet zu erzielen.

KPI

Nur wer die Ergebnisse seiner unternehmerischen Tätigkeiten überwacht, kann auch Aussagen über die Effektivität treffen. Um den Erfolg oder Misserfolg der eingesetzten Marketing Maßnahmen zu messen, kann der Key Performance Indicator betrachtet werden. Ein KPI ist ein klar definierter Erfolgsindikator. Er dient im allgemeinen dem Unternehmen als Marketing-Kennzahl, um das Budget effektiv und effizient einzusetzen.

Durch ein konsequentes Monitoring können so Prozesse und Maßnahmen entsprechend angepasst und optimiert werden. Welcher Indikator der richtige ist, hängt davon ab, welche Tätigkeiten überprüft werden sollen. Mögliche KPIs im Marketing wären z.B. die Anzahl der Follower auf Social Media oder die Marketingkosten pro Kundenkontakt.

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Jana Kallbach

Jana entschied sich, nach dem Abitur und ihrer Ausbildung in einer klassischen Werbeagentur, für ein aufbauendes Studium an der SRH Fernhochschule. Derzeit arbeitet Sie in der Marketingabteilung eines mittelständischen Unternehmens und ist für die Koordination von Branding und Printmedien zuständig. Durch Ihre Begeisterung für Grafik und Design widmet sie sich im MuK-Blog bevorzugt Themen, die die Medienbranche bewegen.