Der Fall Claas Relotius in Zeiten der „Fake News“ – Ein Kommentar

Mein Großvater dreht sich vermutlich gerade im Grabe um. In den 50er Jahren war er selbst als investigativer Journalist für den Spiegel tätig und ist, bis zu seinem Lebensende im Sommer 2014, ein treuer Leser des Nachrichtenmagazins geblieben – wenn auch häufig nur noch, um seine Kritik an der heutigen Berichterstattung zu üben.

„Sagen, was ist.“ betitelt der Spiegel seine 52ste Ausgabe zum Ende des Jahres 2018. Über Jahre hinweg soll Claas Relotius wohl Artikel gefälscht, Details erfunden und Personen, über die er berichtete, nie getroffen haben. Ja sogar Reporter-Preise hat er gewonnen (und inzwischen wieder zurückgegeben).

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