Instrumente der Mitarbeiterkommunikation

Mitarbeiterkommunikation ist ein Erfolgsfaktor für Unternehmen! Es gibt Studien, die den Zusammenhang zwischen Mitarbeiterkommunikation, Zufriedenheit der Beschäftigten und Geschäftserfolg nachweisen. Und das macht Sinn: Wer gut informiert ist, kann sich besser mit der Arbeit identifizieren, macht weniger Fehler und ist produktiver. Doch wie funktioniert gute Mitarbeiterkommunikation? Das schreiben die Autoren Führmann und Schmidbauer in ihrem Buch: „Wie kommt System in die interne Kommunikation?“ Erfolgreiche interne Kommunikation braucht eine klare Strategie – von der Analyse über die Planung, Umsetzung und Kontrolle. Was sind Ziele und Botschaften? Wie viel Budget darf ich ausgeben, in welchem Zeitrahmen agiere ich? Kommt mein Konzept gut an? Und vor allem: Wie kommuniziere ich?

Interne Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens erfolgt oft durch Intranet, gedruckte Medien oder persönliche Kommunikation. Wer hier den richtigen Mix findet und für seinen Betrieb geeignete Mitttel anwendet, kann systematisch interne Kommunikation betreiben. Dabei gibt es viele Themengebiete innerhalb eines Unternehmens: Krisenmanagement, Mitarbeiter’innen, Unternehmenskultur und Werte, Change Communication usw. Claudia Mast, Buchautorin von „Unternehmenskommunikation“, stellt die Instrumente für interne Kommunikation vor:

Persönliche Treffen sind immer am besten, um Ideen, Meinungen und Informationen auszutauschen.
  • Intranet: Diese Kommunikationsplattform kann Foren, Videos, Blogs und sogar Social Media enthalten. Ergänzend zum Intranet gibt es aber auch zunehmend immer mehr Mitarbeiter-Apps und E-Mail-Newsletter, so Corinna Bause auf LinkedIn. Hier zählt vor allem, aktuell zu sein.
  • Gedruckte Medien: Das sind Flyer, Broschüren, Aushänge am schwarzen Brett oder Mitarbeiterzeitschriften. Durch den Prozess des Druckens und Verteilens vergeht etwas Zeit, bis Informationen angekommen sind. Von daher sollte man Informationen weitergeben, die auch noch in ein paar Tagen relevant sind. Vorteil: Man kann sich je nach Format ausführlich erklären.
  • Persönliche Kommunikation: Konferenzen, Feedback-Gespräche oder gemeinsame Mittagessen – durch Face-to-Face-Kommunikation kann effektiv miteinander kommuniziert werden. Man kann Emotionen, Mimik und Gestik deuten und direkt nachfragen, falls etwas unverständlich ist. Beide Gesprächspartner*innen profitieren von der direkten Reaktion des anderen. Und die Gefahr, dass Informationen nicht bemerkt werden, weil man die E-Mail übersehen oder den Flyer verloren hat, ist gebannt.

Mitarbeiterkommunikation

Gute Kommunikation besteht nicht nur aus Verlautbarungen: „Eine klare Idee von der eigenen Unternehmenskultur, den Mitarbeitenden als Zielgruppe und den Inhalten, die transportiert werden sollen, bildet die Ausgangslage für erfolgreiche Mitarbeiterkommunikation“, so Bause. Verwantwortlich dafür sind jedoch nicht nur die Kommunikationsmanager*innen, sondern auch die Personalabteilung.

Quellen:

Mast, Claudia (2019): Unternehmenskommunikation, 7. Aufl., UKV Verlag, München

Führmann, Ulrike/ Schmidbauer, Klaus (2011): Wie kommt System in die interne Kommunikation? Ein Wegweiser für die Praxis, 2. Aufl., Talpa Verlag, Berlin

LinkedIn: https://de.linkedin.com/pulse/basis-und-instrumente-der-mitarbeiterkommunikation-corinna-bause

Bilder:

fauxels von pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/foto-von-leuten-die-sich-auf-holztisch-stutzen-3184325/

UX Indonesia von unsplash: https://unsplash.com/photos/qC2n6RQU4Vw

Eva Bloch

Eva Bloch

Eva hat während ihrem dualen Bachelorstudium erste Berufserfahrungen beim ZDF gesammelt. 2021 begann sie den Master an der SRH Fernhochschule und arbeitet jetzt in einem Industrieunternehmen als Werkstudentin im Bereich Unternehmenskommunikation. In ihrer Freizeit liest sie gerne, kocht oder macht Zumba.